21. Dezember 2020

White Christmas

Roland Bruchmann

Kommentare

“White Christmas”, des hat in de 50er Johr de Bing Crosby gsunge,
seitdem hat im Dezember koiner meh des Lied aus de Ohre gebrunge.
Die Melodie schleicht oim so in d’ Gehörgäng nei,
dass d’ moinsch an Weihnacht musses oifach so sei.

Mer froit sich im November scho druff, wenn de Himmel graut,
a wenn dann de Reif glei widder von de Dächer taut.
Mer träumt vom Schifahre un vom’e hoiße Glühwei im Schnee
ufem Karlsruher Chrischtkindlesmarkt. Mensch wär des schee.

Awer Karlsruh un “White Christmas”, des kannsch vergesse!
Du kannsch högschdens im Radio höre odder in de Zeidung lese
dasses annerschtwo kräfdich schneit un friert
während mer selwer bei elf Grad de Chrischtbaam ziert.

Schbäter dann, im Januar – odder sogar erscht im März-
fasst sich de Winter noch emol so richdich e Herz
un lasst die Fraa Holle die Schadt in e weißes Leinduch ei’tauche.
Ja, dankschee for nix! Jetzt kannes a nemmeh brauche.

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