5. April 2020

Gastbeitrag von Markus Manfred Jung: Gueti alti Zittig E Lob un e Corona

Thomas Heitlinger

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Gueti alti Zittig
E Lob un e Corona

Wie isch mer nit froh in däne Zitte, wo mer so ganz ällei däheim hockt, iikvarantänelet, dass mer scho früeihj am Morge si Zittig kriegt, direkt in s Hus. Mer trinkt si Kaffi, hockt ämend scho duss im früsche Morgewind un list, wie s mit dem Chaibe-Virus wiiter goht, wie s Lebe all enger wird um eim umme, sich uf s Wesentlichi beschränkt. Mer list, was mer tue soll un was mer no tue darf un haltet sich gern dra, well s eim un de andere jo hilft. Zum Glück un Troscht darf mer no in d Natur. Dört cha mer tief dureschnuufe, Sunne tanke, sich an de Tirli un Pflanze freue, gueti Iidrück un Gedanke hamschtere un mueß nit go Klopapiir poschte us luter Angscht, s chönnti jo… Jo was eigentli? Hette mer nit lauwarmis Wasser un die linki Hand un däno Seipfi oder gar Sagrotan? Un vor allem, hä mer nit zum Glück no d Zittig, wo mer amig wie früehner…? Mi bildigsmäßigi Karriere hät doch agfange mit uf e Zimmermannsnagel gschpiißte, zue Achteli verrissene Zittigsbletter uf em Abtritt duss bi de Omi z Zell hinte. Gueti alti Zit? Gueti alti Zittig uf jede Fall! Ihre e Lob un e Corona!

(c) 2020 Markus Manfred Jung

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