8. Februar 2021

Friehschtücksgfühle

Karlheinz Grether

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Frieh morgens, so um kurz nach sechs,
hol ich mei Friehsticksbrötle;
g’wäsche, rasiert, erwartungsfroh
betret ich’s Bäckerlädle.

Hinner de Thek’, do schteht se dann,
mit sacht gebräunte Bäcklen;
so frisch, so rund, so knuschperich:
halt grad so, wie ihr’ Wecklen.

Oh holde Moid, ich sag’s wie’s isch
un du mich net scheniere:
oh wär’ ich doch e Marmelad,
und könnt’ mich uf de schmiere!

Anmerkung des Verfassers:

Seit ich die Versle gschriwe hab,
kann ich jetzt morgens zehn Minuten länger liege bleiwe.
Jetzt holt mei Fraa die Friehsticksbrötle!!!

Wieso bin ich do net scho frieher drufkomme?

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