11. Juli 2026

E scheens neijs „Loblied“ uff d‘ KI

Angelika Futterer

Kommentare

(uff d’Melodie vun’eme altbekannte Adventslied)

 

Macht hoch die Dier, die Tor‘ macht weit

dem neije Gott der Kinschtlichkeit ,

wu güdich a manchs  Schicksal lenkt

vun demm, wu net gärn selwer denkt.

Wu bloß e paar Sekunde braucht,

fa dess, wu uns de  Schädel raucht.

Gelobt sei dess Genie

der heilichen KI  !

 

Sie isch mein Helfer in de Welt

(wa’ma uns bloß de Strom erhält ),

wu frehlich all mei Tegschde schreibt,

fa die mir bal koi Hern meh bleibt,

mei Ärwedd uffhebt dann un wann,

un  i meh  konsumiere kann.

Gelobt sei dess Genie

der herrlichen KI  !

 

Wie wohl dem Land, wie wohl der Stadt,

wu so en Beischdand bei sich hat !

Kumm , zieh in unser armes Haus,

mir lagre unsere Kepf a aus !

Un zieh in unsre Herze ei,

es derf a gärn fa immer sei !

Gelobt seist du wie nie ,

du göttliche KI  !

 

 Zum Noochdengge gschriwwe noch’eme hochdeitsche Gedicht vun dem vun mir gschätzte Schreiwer Jörn Heller  mi’m Titl: „Schönes neues Lied“

 

5 Kommentare

  1. Thomas

    Des passt Jo wunderbar, Angelika😊

  2. Thomas

    Meh wie schee! E Glück, dass die KI koi Mundart konn. Noch, zumindescht. Bei dem Gedanke graut mers….

  3. Angelika

    Hallo Ihr zwei Thomas(e) für Euren Kommentar. Oder hab ich es nur mit einem zu tun ?

    Thomas 1 , welcher bist Du ? Dich wollte ich fragen, warum oder wozu oder wo hin mein Beitrag
    so „wunderbar“ passen würde ?

  4. Irmtraud Bernert

    Wow, Angelika! E scheens Gedicht!

  5. Petra RieBüh

    Super, Angelika! Me kann des jetz so oder so sehe …