Eisheilig oder net?

Schnee un Hagel im April, ’s Wedder macht grad, was es will. (!) Die Knoschpe ziehe d‘ Köpflen ei, paar Sommerblume sind debei, wo werre jetzt aa scho verkaaft. Aber Leit, wie’s grad so laaft, do frog i mi ganz heimlich: Jo, sin d‘ Eisheilige...

Dauerduft

Dauerduft Ich bin e treue Seel. Treu zu de Mensche, die mer wichtig sen – awwer au treu zu de Sache. Bloß bisch mit deinere Produkttreue heutzudaag scheints e Auslaufmodell! Do basch dene nimmee ins Marketingkonzept nei. Die wolle de allfort mit neuem un besserem...

Gedees in de Schublaad‘ ?

In meinere Siesichkaide-Schublad ligge si ganz friedlich newwerenanner en  gloane Schoklaad-Niggolaus rotweiß mit’eme goldfarwenne Sack un e  handdellergroßes Schoklaad-Häsl e goldichs mi’m Gleckl um de Hals noch iwwerich gebliwwe  vun de ledschde...

Taxi

Taxi Wo ich herkomm, will der Taxifahrer wisse, wie ich vom Flughafe JFK nach Manhatten fahr. Was sag’sch jetzt? Blanke’loch kennt mer im Ausland net. Stute’see isch in Amerika net bekannt! Was sag’sch jetzt. Des isch net oi’fach! Soll ich von mir ernschthaft...

’s Neuschte vom Wildpark

„Zum Geborzdag viel Glück“ singt d’ Familie Lehmann eiträchtig im oberschte Stock von dem Eckhaus in de Reinhold Frank Straß. D‘ Silvie blost 9 Minikerzlen aus, uff sellem runde Apfelkuche. Den hat d‘ Oma gebacke, aus Brusl. Die macht des immer grad...

Zit isch do!

ein Frühlingsgedicht von dem alemannischen Mundartautor Philipp Brucker (* 2. 9. 1924 in Lahr/Schwarzwald; † 23. 7. 2013) und ehemaligen Oberbürgermeister von Lahr.