Richtung

Richtung Rechts un Links. Obe Unne. Hinte. Vorne. Nuff un Nunner Immer schön die Richtung halte Nur der Onkel Otto hat sich net dro g‘halte Un isch nebe‘naus. Hinnerschich un Verschich. So kann es gehe. Un jetzt isch die Geschichte aus!   aus Stutze’bock...

juhli ohne sunn

juhli ohne sunn die Woch‘ dropfd’s drusse so ebs awwer öh bih mihr doh drin isch Äggg’dschn d’Mugge sueche Ruew forrem Rähje in minnere Kich hälfe se bimm Meddidiere ohne Mähschder will der schunn wääs dass ma sich doh am Beschde ins Bedd...

Edgar Zeidlers Sprachstub: Knowlig un Zìnke oder Klìfze?

Knowlig un Zìnke oder Klìfze? Was Knoblauch eigentlich bedeutet, verrät dieser Beitrag Der Knoblauch bedeutet ursprünglich ’der in Zehen gespaltene Lauch’. Die Entstehungsform aus dem 9. Jh., knobellou(c)h war ein Kompositum aus klubō, im Sinne von Zehe, und louch. In...

Vum Schwitze

Vum Schwitze Er joggt 20 Kilometer, aber er schwitzt net. Er fährt 50 Kilometer Rad, aber er schwitzt net. Er spielt drei Stunde Tennis, aber er schwitzt net. Er trainiert abends im Studio, aber er schwitzt net. Doch geschtern, do hat er sei Einkommensteuererklärung...

Schmetterlingsreige

Schmetterlingsreige so zart un so leicht so flattrich zu zweit in Weiß oder Braun. Flügelschlagwirbel vor uns, vor mir so zittrich, so glatt fascht wie e Blatt vo ‘me Baum. So schwebend auf, ab wie vom Windhauch am Grashalm ins Himmelblau satt. Heuduft steigt uff in...

Der Sonntagsjäger

Der Sonntagsjäger Ich bin mal Sonntags früh im Wald, dm die Natur zu g’nieße, ’s war wunderschön, so traulich schtill, da hab ich höre schieße.   Und wie ich nach der Ursach seh, wer d’Sonntagsruh duht schtöre. Da hab ich in=’re Acherfurch...