24. Februar 2022

Böse Überraschung

Buddy Hills

Kommentare

Es hat an de Tür g’schellt
Und dann stand se vor mir
Ich war verschrogge:
So verlodderte Person isch vor mir g’stanne.
Un scho de Fuß zwische die Tür g’schobe.
So ebber will kainer nirgends nei lasse.
„Was welltet Sie“? Häb ich g’fragt.
Un gedenkt: Wie kann ich die abwimmle?“
„Un wer sinn Sie?“
Wollt ich wisse und wurd zornig.
„Erkennsch mich nimmer“?
Kam uffdringlich die Gegefrag.
„Ich bins doch nur! D‘ Weltg’schicht“.

4 Kommentare

  1. Angelika

    Hallo Buddy,

    bisch da erscht , wu sich (newwe de allgemeine Kriegsthematik u. ihre Auswirkunge uff d’Kinner vun de Judith ledschd)
    zu de aktuelle neije weltpoliddische Situation äussert…

    E gut’s Bild mit’ere erbarmungslose Wohredd …

    Drotzdem Danke,

    Angelika

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  2. Judith Rimmelspacher

    Lieber Buddy, liebe Angelika,
    Do fallt mer mei Gedichtle dezu ei: Wenne als scho zu meim Mann gsagt hab,
    wenn du nimmeh lebsch wille a nimmeh lebe, sagt doch der zu mir
    Ha des isch doch en bleeder Satz, glaubsch dann bleibt d’Welt stehe,
    d’Sonn scheint nimmeh? Mir sin nur e kleins Rädle in derre Weltmaschinerie,
    also sag sowas net. Aus dem eifache Grund: ’s Lebe geht weider.
    Er hat jo recht ghabt, abber jetz däter a sage zu derre ganze Weltausdefuge:
    Frogt sich bloß wie…..

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  3. Irmtraud Bernert

    Ja, Buddy, so isch’s! Mer denkt immer, d’Weltg’schicht bassiert am annere End von
    de Welt. Awwer eh mer sich verguggt, hat se de Fuß scho in de oigene Dür.

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  4. Petra RieBüh

    Treffend un fantasievoll!

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