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17.08.2021

Ergänzte Fassung: Von Pfohlhob bis Hamplmannsbrunze

von Thomas Giesinger
einigen von Euch hatte ich schon länger angekündigt, dass es eine ergänzte Fassung meiner Sammlung Söllingerdeutscher Dialektwörter geben wird. Nach einigen längeren Bahnfahrten bin ich nun fertig. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Was ist neu?

Ein kleines Kapitel ist neu: Auf zwei Seiten habe ich die Besonderheiten unsere Mundart zu beschreiben versucht – auch in Abgrenzung zu benachbarten Mundarten. Findet Ihr ab Seite 15.



Mir sind viele weitere Worte von „damals“ eingefallen. Darunter sind alltägliche-typische, wie zum Beispiel s‘denkt ma, s‘Bimbale, s’Reidale, woaexa, Gschbraddl, Spuchda, s’Dodagleckle, s’Biffdeck, s’Naduurschitzl oder s‘Badmäpple - oder die Ausrufe Dapfale! und Aldale!.
Auch originelle, selten benutzte schöne Wortschöpfungen sind mir wieder eingefallen, wie da Dränamelga, da Beischläfer, da Gaesafuß oder Middesteh. Kalter Kaffee hatte in Söllingen in meiner Kindheit noch eine andere Bedeutung – lasst Euch überraschen.
Schließlich ist noch zu erfahren, wo der alte Begriff „Pfinztal-Perle“ verwendet wurde – auch wenn mir der „ursprüngliche Ursprung“ dieses Begriffs nicht bekannt ist. Auch viele Redensarten habe ich neu eingefügt. Einiges, was in der ersten Ausgabe falsch war, habe ich korrigiert.

Lasst Euch überraschen! Mir der Suchfunktion am Computer ist es leicht, in der pdf-Datei die oben genannten Begriffe zu finden – und Ihr findet noch viel mehr Neues. Allen, die mir Wortlisten oder Anregungen geschickt haben, danke ich von Herzen.

Herzliche Grüße

Euer

Thomas Giesinger

Hunderte Worte aus dem Dialekt von Pfinztal-Söllingen bei Karlsruhe hat Thomas Giesinger zusammengestellt. Die Worte sind sowohl alphabetisch, wie nach Themen geordnet, etwa Essen & Trinken, aus Kindheit und Jugend, Kirchliches oder Tiere und Fabelwesen. Eine sehr persönlich formulierte Einführung in die Dialekt-Bekämpfung der 1960er und 1970er Jahre und in das Wesen des Dialekts sowie gute Hinweise zum Weiterlesen bereichern die Schrift. Auch auf die Frage, ob im Dialekt aufgewachsene Menschen es in Beruf und privat wirklich schwerer haben, wie oft behauptet wird, beantwortet der Autor. Viele „vom Aussterben bedrohte“ Redensarten und Anekdoten mit Dialektbezug machen die Lektüre der fast 200 Seiten starken Schrift recht unterhaltsam.



Sie können die Schrift als pdf-Datei kostenlos bei thomas.giesinger@bund.net bestellen.




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