– zu mei’m ledschde KI-Theme-Beitrag –
Jeden Dag konnsch was iwwer se aus de Medie mitgriege ….Positivs un Negativs , Begeischderung und Angscht wechsle sich ab …
Unser Papst Leo XIV. hot sei erschde Enzyklika „Magnifica humanitas“ dere Thematik gwidmet un es geht’m oageblich (lt. Herder-Buch-Präsentation) um „die Zukunft des Menschen im Zeitalter der Künslichen Intelligenz“ , um sei Würde….
Beim Gedangge um die (Würde) graust’s manche, grad a Eldere… Mi a… un Eich ?
Awwer des Grause isch net neij…’s war noch lang net die Red‘ vun de KI, henn manche schun e Ahnung vun’ere ghat . Grad a Kinschdler ware do enorm hellsichdich:
Gedenggt Eich noch en Liedtegscht vum Reinhard Mey, wu er vor Johrzehnde (1986 „Alleingang“) schunn gschriwwe un gsunge ghat hot in sei’m Lied : „Ein Stück Musik von Hand gemacht “ : ?
„…zur Blütezeit der Fastfood-Zivilisation, der Einheitsmeinung und der Geschmacksautomation, der Plastikgefühle und der High-tec-Lust, der Wegwerfbeziehung mit dem Einwegsfrust, zur Zeit der Fertigträume aus der Traumfabrik, der Mickymaus-Kultur und der Steckdosenmusik….“
Ref.: „…da lob ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht, noch von einem richt’gen Menschen mit dem Kopf erdacht, ne Gitarre, die noch wie ne Gitarre klingt und ne Stimme, die sich anhört, als ob da jemand singt…“
odder dess a schun alde Lied vun de Milva „Auch der Mensch…“ ? , wu’s drin haißt::
„Auch der Mensch verdient, geschützt zu sein…und nicht nur Wald und Flur, auch der Mensch ist ein Stück Natür…
Es wird gekämpft, man setzt sich ein für die Erhaltung der Natur….und es ist gut, dass man das tut, manche übersehen dabei nur: auch der Mensch verdient, geschützt zu sein und dass man ihn erhält, ihn mit aller Sorgfalt hegt und pflegt, denn mit ihm steht und fällt die Welt….
Auch der Mensch verdient, geschützt zu sein, sonst stirbt er einmal aus, auch der Mensch verdient, bewahrt zu sein, wenn es sein muss, auch vor sich selbst …“
Wie wuchdich un wie schnell hot uns in de ledschde Johre alles iwwerrollt, Technigge sin iwweraal umgsetzt worre , bevor ma iwwerhaupt richdich iwwer ehren Sinn nochgedenggt ghat hot…
Wen’s vor derre Gschwindichkeit un demm Fortgang graust, der sucht Drooscht , sucht e Stopp-Schild, wu koans isch…
En Chefredakteer* glaabt den u. dess gewwe zu kenne, zumindescht was ’s Schreiwe un Schreibkunscht oageht un moant in sei’m Artiggl „Die KI und ihre Grenzen“ :
„…das Eigentliche aber besteht darin , nicht schon Bekanntes zu wiederholen, sondern es originell und als eigenständige Leistung auf neue Kontexte zu beziehen . Genau das kann eine KI nicht , sie kann es nicht können….“
Waiß ma’s ? Hoffe mer’s zumindescht….
(* Stefan Orth in „Herder Korrespondenz 7/2026“, S. 1)


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