Badische Gutsele
präsentiert von Thomas Liebscher und Thomas Heitlinger (c) 2019-2020

Bernhard Asal

Jahrgang 1952

Sozialpädagoge im „Ruhestand“. Erster öffentlicher Auftritt 1962 im Freiburger Stadtgarten zum „Tag der Heimat“. In den letzten Jahren Theaterprojekte mit der inklusiven Theatergruppe „ECHT“, als Stückeschreiber und Regisseur. Mit den „Badischen Drei“ in Sachen Mundart unterwegs. Betreiber des YouTube Kanals Schnatermann, mit Mundart, Musik und Humor aus Baden.



 

Irmtraud Bernert

 


Jahrgang 1953, aufgewachsen in Liedolsheim und nach Umwegen über Waldbronn und Ettlingen vor 12 Jahren in Linkenheim-Hochstetten
gestrandet.
In meinem Beruf als Logopädin war ich eher der deutschen Hochlautung verpflichtet. Ich musste meinen Schnabel also gewaltig verbiegen!

Erst im Ruhestand habe ich begonnen, in badischer Mundart zu schreiben:

kurze Geschichten und Texte, die einen humorvollen Blick auf das Alltagsgeschehen werfen.

Inzwischen ist mir die Schreiberei zu einem lieben Hobby geworden, das ich nicht mehr missen möchte.
2017 wurde ich beim Mundartwettbewerb „Der gnitze Griffel“ mit einem Preis bedacht.

 


Martin Bruchmann

aufgewachsen in der selbständigen Gemeinde Neureut, seit der Zwangseingemeindung nach Karlsruhe im Jahre 1975 vom Vertrauen in Politik und Politiker geheilt. Er tritt ein (und auf) für die Freiheit der Badener vom schwäbischen Joch. Verheiratet, Zwillingsvater, keine Haustiere. Langjähriges Mitglied des Ev. Kirchenchors Neureut-Nord (mit Roland und Karlheinz), des CVJM Neureut und der Badischen Brezelfront. Passionierter Volleyballspieler und Apfelgärtner.

Künstlerisches Œvre:
Zusammen mit Bruder Roland seit 1993 Mundarttheaterstücke verfasst und mit der Kirchenchor-Theatergruppe aufgeführt.
Seit dem Jahr 2004 auch eigene Sketche, Geschichten und Gedichte in "Neeredder" Mundart. 
Aquarellmalerei: (italienische) Landschaften, Stillleben, florale Bilder.

Martin bedankt sich 
bei Ernst (1990), Elise (2007) und Ulrike Bruchmann, und natürlich bei Roland.




Roland Bruchmann


geboren und aufgewachsen in der damals noch selbständigen Gemeinde Neureut, die als größte Landgemeine in Baden-Württemberg im Jahr 1975 gegen den erklärten Willen der Bürger nach Karlsruhe eingemeindet wurde. 
Verheiratet, 2 Kinder, keine Haustiere. Langjähriges Mitglied des ev. Kirchenchores Neureut-Nord, der TG Neureut und des ADAC. Liebt die badische Küche und französischen Rotwein.
Mehrfacher Preisträger des Mundartwettbewerbs „der gnitze Griffel“ bzw. des Vorgängerwettbewerbs in der Sparte „Lyrik“. Träger der Ehrennadel für Heimatpflege des Regierungspräsidiums Karlsruhe in Anerkennung der Verdienste um die ‚neereder Mundart‘. Initiator (Spiritus-Rektor) und Mitbegründer der Mundartvereinigung „Alt-Neereder Schul“.
Veröffentlichungen in Mundart und in hochdeutscher Sprache. Zusammen mit Bruder Martin Verfasser (und Akteur/ Regisseur/ Bühnenbildner) zahlreicher Mundarttheaterstücke.




Hermann Dischinger



Hermann DISCHINGER (*1944 in Östringen) OStR i.R./ Mundart-Dichter und Autor. Abitur am Schönborn-Gymnasium in Bruchsal, Studium der kath. Theologie, Philosophie und Anglistik in Freiburg i. Br. und München. Nach dem Staatsexamen Referendariat in Freiburg und Neustadt/ Schwarzwald. Ab 1972 unterrichtete er bis zu seiner Pensionierung am Leibniz-Gymnasium-Östringen.

Seit 1989 mehrere Mundartpreise und Autor mit typischem Östringer Dialekt. Insgesamt neunzehn Bücher veröffentlicht, zwei davon in der Schriftsprache und zwei weitere in Dialekt /Standarddeutsch. Unter anderem ein „Östringer Wörterbuch“, „Badischer Struwwelpeder“, „Klassedreffe“, „Was wichdich isch“, „e Gschenk“, „noch e Gschenk“. Die zwei letzten Bände  „Gedanken über das Leben“  und „Gedanken in Wort und Bild“ sind mit Gemälden und  Zeichnungen  Östringer  Künstler hochwertig ausgestattet.

Schon seit früher Jugend Interesse an fremden Sprachen und Kulturen sowie an Literatur, Architektur, Malerei, Musik. Durch Reisen in vier Kontinente viel erlebt.

Es ist ein großes Geschenk, dass unsere Generation sich das leisten konnte. Das größte Geschenk im Alter sind für mich jedoch meine zwei Enkel, die mir sehr viel Freude bereiten.“

Weitere Informationen: www.museum-östringen.de Homepage der Stadt Östringen


Dr. Helmut Dörr




The Scones – Little Kurpfalz Cover Band
Helmut Dörr (Jahrgang 1952) und Jürgen Köhler (Jahrgang 1959)
Beide in Walldorf aufgewachsen. Beide im Ruhestand, Helmut in Wiesloch und Jürgen in Walldorf.
Getroffen haben wir uns 2013. Seitdem versuchen wir, den Lieblingsliedern unserer Jugend den lokalen Geist und den Geist der heutigen Zeit einzuhauchen. „Mit viel Gfiehl unn groußer Begeischderung unn nadierlisch en unserer Sprooch“.
Wir schreiben auch eigene Lieder in unserer Mundart und haben bisher schon drei CDs in Eigenregie aufgenommen. Mit dem Lied „Geischdergschicht“ haben wir den „Gnitze Griffel“ gewonnen, worauf wir sehr stolz sind.

www.the-scones.de



Heidrun Eyermann



"Mei Sproch isch net vun mir zu trenne,
weil ma uns von Kind uff kenne..."

So beschreibt Heidrun Eyermann (1960) ihr Verhältnis zu ihrem Dialekt. Die vierfache Mutter und Oma von "zwee klone Lausbuwe" ist in Obrigheim am Neckar zu Hause. Seit der Schulzeit begeistern znd faszinieren sie Dialekte. Sie schreibt mal mehr, mal weniger intensiv "wie's kummt". Mehrere Auszeichnungen bei Mundartwettbewerben des Arbeitskreises Heimatpflege Nordbaden und des Odenwaldclubs in den Sparten Lyrik, Prosa und Szene. Bei öffentlichen Veranstaltungen tritt sie neben Lesungen auch mit Kabaretteinlagen, z.B. als "Schorsch", auf. Für ihr kulturelles Engagement für die Gemeinde Obrigheim wurde sie mit der Bürgermedaille in Silber ausgezeichnet. Mit ihrer Büttenrede in "owwerischer Dialekt" gehört sie zu den Highlights der owwerischer Fasnacht.




Jürgen Friese


Jürgen Friese, Jahrgang 1944, ist in der Karlsruher Südstadt aufgewachsen.GelernterOffsetdrucker mit Meisterprüfung, seit 1972 bis heute selbständiger
“Einzelkämpfer”. Zwar im Ruhestand, arbeitet er aber immer noch “e bissle was”. Motto: “Schaffe isch Bewegung un Bewegung isch Therapie”.
Trotz der 1986 gestellten Diagnose “MS” verhaltenerOptimismus “mir lasse uns deswege net unnerkriege”.


Er hat mit dem Schreiben bereits in den Siebzigern begonnen. Aber erst die Freundschaft mit Judith Rimmelspacher brachte ihn dazu, seinem Hobby
intensiver nachzugehen, was zur Herausgabe zweier gemeinsamer Bücher geführt hat.


1999 erschien “Goldlack und “TIPOTA” im eigenen Verlag in Linkenheim, 2015 erschien “Männergschichte-Weibergschichte” im “verlag regionalkultur”
in Ubstadt-Weiher. Danach eine gemeinsame große Lesung mit musikalischer Begleitung im Karlsruher “Bücherland”. Weitere Lesungen folgten. Im April 2018 ein
gemeinsamer Auftritt mit Buchvorstellung in der Sendung “Im Gespräch” bei Baden TV.


Zu Jahresbeginn 2020 eine weitere Lesung im Rahmen der “Badisch-Pfälzischen Literaturmatinee” in der Gemeindebibliothek Linkenheim.
Beide Bücher beinhalten Geschichten und Gedichte in Mundart und Hochdeutsch, alle Geschichten und Gedichte sind wahr und selbst erlebt.
Die Mundart ist für beide zugleich Heimatgefühl und Sprache des Herzens.



Angelika Futterer





Bin Jg. 1952, verheiratet, habe 3 Kinder und bin leidenschaftliche Oma von 3 Enkel-Mädchen und 5 Enkel-Buben !

In Huttenheim geboren und dort und in Philippsburg aufgewachsen, wo ich auch seit Jahrzehnten lebe, entwickelte sich bei mir rein gefühlsmäßig u. mit der Zeit  in sprachlicher Hinsicht ein „Mischmasch“ aus Badisch-Fränkischem und Badisch-Kurpfälzischem Dialekt.

Mundarttexte zum Veröffentlichen schreibe ich seit den 90er Jahren und habe dafür schon einige Preise bei Wettbewerben erhalten.

Was irgendwie schon lange zu mir gehört, ist mein „Weitblick“ :  wie ein anderer Mundart-Kollege hab ich auch als Kind schon immer gern den Über-Blick gesucht (und weniger das „Bad in der Menge“) … vom Ausguck im Schopfen oder aus dem kleinen Speicherfenster ganz oben unterm Dach…

…und vielleicht ist das auch die einzige Perspektive,  aus der heraus man  die Frage nach einem eigenen Standort , nach einem „Gugge, wu’mer bleiwe…“ stellen u.  thematisieren kann (?) . 1998 hatte ich nämlich die Courage dazu mit einem mehrteiligen Szenentext (zum  damals vorgegebenen  Thema 1848er Revolution )  und der eigentlich von mir darin gestellten Frage : Gugge, wu’mer als Badener bleiwe“ u. gewann damit beim Wettbewerb des AK Heimatpflege  meinen 1. Mundartpreis.  2005 kam mit der Frage „Lausische Mundartzaide…?“  der zweite Preis hinzu in der thematischen Richtung „Sprache und Identität“.

Zu manchen Zeiten und in manchen Bereichen - so empfinde ich das inzwischen – scheint es manchmal wirklich so zu sein, dass man mit seiner badischen Mentalität ( ob es die gibt oder nicht, darüber  lässt sich streiten !) tatsächlich sehen muss, wo man bleibt…  Oder ?

Manchmol, do gilt’s halt… un wann i dess dann in’mer selwer schbier, dann bin i  debai  - wie jetzt do in dem „Blog“…





Karlheinz Grether

Karlheinz Grether - geboren im Dezember 1949 in Neureut, einen Tag vor Heilig Abend, an einem ganz gewöhnlichen Werktag; gerade noch rechtzeitig kurz vor Feierabend. Somit ein echter Ureinwohner und der Neereder Dialekt auch leicht erklärbar. Er hat seinen Heimatort nie verlassen - mit Ausnahme seiner Bundeswehrzeit - die verbrachte er in Neureut-Kirchfeld.

Seit 1975 verheiratet liebt Grether seine Frau, seine gesamte Familie und vor allem die beiden Enkelinnen über alles. Er selbst bezeichnet sich als Genießer (nicht als Schlemmer), mag trotzdem Wein, Weib und Gesang; wobei seine Frau sorgsam darauf achtet, dass ersteres nur in Maßen, zweiteres nie und Chorgesang nur geregelt genossen wird. Seine Stücke in Mundart-Prosa sind humorvoll, oft nachdenklicher Art mit zumeist zynisch-ironischem Einschlag. Er ist vor allem berüchtigt für sein „böses Mundwerk“, wobei er aber niemals jemanden persönlich beleidigen will.

Nachdem er seine berufliche Laufbahn mit Erreichen des sechzigsten Lebensjahres für beendet erklärt hat, frönt er neben der Mundart-Schreiberei nun nur noch seinen Hobbys, der Zwerghühner- und Stallhasenzucht, um mit deren Verkauf auf dem Schwarzmarkt seine Rente aufbessern.

www.altneerederschul.org



Thomas Heitlinger


Seit über 30 Jahren ist Thomas Heitlinger mit mehreren Mundartprogrammen in der Region Nordbaden unterwegs. Mit Schwarz uff Weiß, Schlachtfescht, "Der Rammler-Willi", Gnitz ,”Zum Dunnerlattich”  und nun mit dem Programm “Stutze’bock” © 2019 wird in der hiesigen Mundart erzählt, immer in der Gefahr, daß die, die net von do sin, absolut gar nichts verstehen. Daneben führt Thomas Heitlinger gelegentlich durch das Badische Landesmuseum mit einer Mundartführung zu Badischen Geschichte(n)

www.heitlinger.de



Thomas Huber




Thomas Huber, geb. am 24.10.1966 in Karlsruhe. Schreibt seit vielen Jahren Texte in Mundart und war wiederholt Preisträger beim „Gnitze Griffel“.  Schafft in der öffentlichen Verwaltung, wobei er von sich behauptet, dass ihm das bis heute nicht allzu sehr geschadet hat. Oder wenigstens hofft ers.   

Lebt mit seiner Familie in Karlsdorf.  Wenn er dort net isch, dann isch er wahrscheinlich grad mit Kind, Kegel und Wohnwagen uf  Tour.

Bücher und Publikationen: „Kimmsch e bissl mit“ (2000), „I riech nix“ (Mundart-Edition) und – was ganz was onners - „Briefe, die die Welt verändern könnten“ (2018, Lindemanns Bibliothek) von Tobias Hull.    





Brigitte Köck



Ich lebe mit meiner Familie in Bruchsal und erblickte 1955 auch dort das Licht der Welt bzw. ich erblickte „Brusl“.
Eigentlich bin ich da nie wirklich heraus gekommen.
Ich arbeitete in meinem Beruf viele Jahre als Krankenschwester und ehrenamtlich als Hospizbegleiterin.
Inzwischen habe ich Enkel, die mich mit „Oma, fang mich“ durch den Garten jagen und glücklich machen.
Geschrieben habe ich schon immer, aber erst seit ein paar Jahren Mundartgeschichten und Gedichte.
Ich bin wohl hier im „world  wide  web“,
awer liewer bin e nah bei de Leit, middl drin – un in echt.




Thomas Liebscher


gebore 1961 in Bruchsal, uffgwachse un schwetze glernt im vordere Kraichgau rund um Mengelse (Bad Schönborn), ufd Schul im Gymnasium Östringen; dann Germanistik und Politikwissenschaft in Freiburg, Heidelberg und Montpellier studiert. Kabarett und Theater gspielt. Seit 1989 Zeitungsredakteur bei de BNN (Badische Neuesten Nachrichten, Karlsruhe). Wohnt in Hoggene. Spielt Klarinett un immer noch Fußball - Kicke halt. Mag Musik von Franz Schubert, The Beautiful South (Paul Heaton) und Element of Crime.
Sei Mundartbiecher beim verlag regionalkultur: Ins Heimatmuseum (1993), Besser wie nix (1997), Isch doch wohr (2000), S isch immer ebbes, awwer net wie’s sei soll (2005), Alderle! (2011). Nuffzus, nunnerzus, newedran (Anthologie 2015).
Außerdem: I riech nix (Info Verlag 2009), Badisch für Anfänger (Langenscheidt, zusammen mit Werner Puschner 2018).
Mehrfach Nordbadischer Mundartpreis für Lyrik; Dautermann-Preis beim Pfälzischen Dichterwettstreit in Bockenheim für die beste Neuerscheinung 1995; Pamina-Kulturpreis 2003.
Beirat im Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe und Mitorganisator des Wettbewerbs „De Gnitze Griffel.“

www.thomas-liebscher.de




Heiko Maier


geboren 1973, koin Mensch dähoam gwesst - alle warä sie Spargl stechä.

Seit 2007 mit eigenem Mundart-Soloprogramm unnäwegs. Bin glernter Tontechniker und war für viele namhafte Rundfunksender im Land do.
Ich mach moi Winterraifä nadierlich ärscht donn druff, wonns schun zu schbot isch, versteh so monchi Frog net un ich find die Fänsehwärbung gont toll. Außädem heb ich den Deggl vun dä Dompfnudlpfonn hoch un wärr sofort widdä ä Kind, wonn ich ä Bäby seh oddä än klohnä sießä Hund. Die Fraa hot immer kaldä Fieß, des Wetter isch nie recht - egal wies isch, die Homöopatie hilft iwwäral un mir Männer senn immer arm droh.
Des alles un viel Schbontanes, des isch maierlive - awwä 100 Brotzendich!

www.heikomaier.de





Wolfgang Müller

Wolfgang Müller wurde 1950 im Söllinger „Freistaat“ geboren.  Er beobachtete schon als Kind die unterschiedlichen Facetten der Teilhabe und des Umgangs im zwischenmenschlichen Bereich und erkannte früh die wichtige Rolle der Sprache.

Im Garten am Hang stand ein „Moschtbiereboom“, von dessen Krone er als Bub übers Dorf hinausgucken und ahnen konnte, dass „iwwerm Berg a Leit wohne“. Der Baum musste einem Haus am Hang weichen – der Weitblick blieb.         

Seit einem halben Jahrhundert teilt sich Wolfgang Aus- und Augenblicke mit seiner Frau Rosie und gemeinsam entwickeln sie innovative Mundartprojekte im öffentlichen Raum.  Als mehrfacher Mundart-Preisträger in den Sparten Prosa und Lyrik und als anerkannter Übersetzer biblischer Texte ins Kernbadische beweist der Pfinztaler Autor, dass die heimische Mundart nicht nur im heiter-besinnlichen, sondern auch im tiefgründig-seriösen Sprachgeschehen die „stimmige“ Art sein kann beim „offe un ehrlich mitenanner Schwätze“.

www.mueller-soellingen.de




Elfi Neubauer-Theis


In Bischesse gebore un aa do in d’Schul gonge, wu d’Lehrer gmont hewwe, i sollt erscht emol richtig deitsch lerne. Was i donn aa gmacht hab in Heidelberg, wu sich die Professorin iwwer de Kurpfälzer ihrn umeegliche Dialekt uffgregt hot.
Die Welt isch rund hawwich gedenkt un mim Schreiwe ogfonge un zwar so wie mir de Schnawwl gwachse isch. Was donn gar net so verkehrt war.

Guckt selwer:    www.neubauer-theis.de



Anton Ottmann



Anton Ottmann, Jg. 45, verheiratet, drei Kinder, sechs Enkel.

Realschullehrer i.R., Promotion in Erziehungswissenschaft an der Uni Heidelberg, Seit 1969 bis heute zahlreiche wissenschaftliche Artikel in Erziehungswissenschaft und Mathematikdidaktik. Autor von mathematischem Unterrichtsmaterial.  

1996 erste Belletristik-Veröffentlichung mit „Weihnachtsgeschichten für Erwachsene“ im Eichner Verlag Freiburg. Danach "Die Pariserin und 15 andere Geschichten über die Liebe" (2004), "Weihnachten ist jedes Jahr" (2007), „Geschichten aus Baden und dem Elsass“ (2009), Roman Trauerjahr“ (2013) und „Begegnungen in der Weihnachtszeit“ (2019), alle im Info-Verlag Karlsruhe.

Lesungen und sonstige Auftritte in Mundart (Kraichgau, Kurpfalz) zusammen mit Ehefrau Ursula Ottmann. „Kurpfälzer Gebabbel“, eine Sammlung von Geschichten und Dialogen in Mundart (2014) veröffentlicht im Info Verlag. Kurzgeschichten, auch in Mundart, in mehreren Anthologien. 2007 und 2009 Preise in Mundart.  

Seit 2006 journalistische Tätigkeit, u.a. für die der Rhein-Neckar-Zeitung.

www.anton-ottmann.de




Petra Rieger-Bühler


Petra RieBüh (Rieger-Bühler ist so lang), als waschechtes „Brigandekind“ 1954 auf die Welt gekommen, mitten in der Karlsruher Südweststadt, hat ihrer geliebten Nokkstraße schon so manche Zeile gewidmet, ist allerdings seit 1988 gern in „Neered“ hängengeblieben, wo sie u.a. eine Zeit lang beim Mundarttheater von Martin und Roland Bruchmann mitgespielt hat. Hat Buchhändlerin gelernt, war aber die meiste Zeit im FIZ Karlsruhe in „Leo“ tätig. Kam 1997 als ehemalige Büttenrednerin der KG Fidelio durch „Der mit de Wurscht“ von Harald Hurst zur Mundart. Hat immer mal was in Anthologien veröffentlicht, zwei Mundartpreise eingeheimst und in den letzten Jahren eigene Lesungen u.a. im Rahmen der Literaturtage veranstaltet. 2015 hat sie aus Protest den „Karlsruher Baustelle Rap“ kreiert (gibt’s auf ihrer Homepage und auf „Youtube“). Ihr erstes Buch soll in diesem Jahr (2020) noch erscheinen. Spricht und schreibt aus Überzeugung badisch, gibt aber auch hochdeutsche „Bonbons“ von sich. Familienstand: Glücklich verheiratet mit ihrem (sym)badischen Meisterkoch. Steht total auf Rockmusik und hat sich das Hippie-Gefühl der 70ger Jahre bewahrt.

http://riebueh-liestaa-mit.kai-ahnung.de  



Judith Rimmelspacher


Judith Rimmelspacher, geb. 1946 in Karlsruhe, hat sich als Mundartautorin nach dem im Jahre 1991 erhaltenen Mundartpreis weit über den badischen Raum hinaus einen Namen gemacht. Mit ihren Büchern „Mei Lebe isch e Liebesgschicht“ und „Zum Glück gibt’s des noch“, hat sie sich die Herzen von Leserinnen und Lesern jeden Alters erobert. Ihr Buch „Goldlack und Tipota“ zusammen mit Jürgen Friese, hat ebenfalls viel Anklang gefunden. Nach vielen Lesungen im Rundfunk, einem Auftritt in einer Fernsehsendung des SWR und Lesungen im gesamten badischen Raum, zusammen auch mit anderen Autorinnen und Autoren, hat sie sich für eine Zeitlang von der literarischen Bühne verabschiedet, um 2004 mit dem Buch „C’est la vie, ihr Seggl“ (Info-Verlag Karlsruhe) ihre „badische Trilogie“ - Liebesgeschichten und Gedichte aus den Jahren 1990-95 zu vollenden und  in Mundart und Hochdeutsch neu zu erzählen.

2005 erschien zusammen mit ihrer heute 23-jährigen Enkelin ein Kinderbuch „Pinkety und die Schneemaus“. Judith Rimmelspacher war mit vielen Lesungen bei den Kinderliteraturtagen in fast allen Karlsruher Schulen eingeladen.

Sie hat oft zugunsten der Kindergruppe Regenbogen, Kinder aus suchtkranken Familien  Lesungen gemacht. Zuletzt war sie bei Baden TV in der Sendereihe „Im Gespräch“ im April 2018 zu Gast. Eine neue Sendung mit ihr und Baden TV ist geplant.

2015  erschien ein neues Buch: „Männergschichte – Weibergschichte“

Jürgen Friese schreibt die „Weibergschichte “, Judith Rimmelspacher die „Männergschichte“ . Lyrik und Prosa in Mundart und Hochdeutsch

Erschienen im verlag regionalkultur Ubstadt-Weiher

2018 erschien ihr neuestes Buch „Gründonnnerstag“  ihr „Lebenswerk“, wie sie es nennt. Ebenfalls im verlag regionalkultur. Es hat schon kurz nach dem Erscheinen großen Anklang bei Leserinnen und Lesern und bei den Kritikern gefunden. Es ist hauptsächlich ihrem Mann, den sie lange gepflegt hat, der noch fest an dem Buch mitgewirkt hat  und ihrer Familie gewidmet. Aber auch allen Eltern und Großeltern zum Mut machen,   ihren Kindern aus ihrer reichen Vergangenheit zu erzählen.

Hauptberuflich war Judith Rimmelspacher fast 30  Jahre  Mitarbeiterin der Suchtberatungsstelle im Diakonischen Werk Karlsruhe. Diesen Beruf hat sie mit viel Leidenschaft und Engagement bis zu ihrem Ruhestand im Jahre 2006 ausgeübt.  

Sie ist seit Dezember 2017 verwitwet, hat einen Sohn,  eine Tochter und drei Enkelkinder,

 





Charly Weibel



„Charly Weibel geboren 1957 in Mannheim und seither wohnhaft in Reilingen.

Gelernter und mittlerweile pensionierter Schutzmann.

Zuerst Rockmusiker bei Jezebel's Tower und danach Mundartsänger.

Inspiriert durch das Leben schreibt er seit 1989 Lieder in heimischer Mundart.

Insgesamt vier veröffentlichte CDs mit "aig schähne Lieder druff (immer ä schähns G'schenk!)".

 www.weibel.de



Edgar Zeidler

Kurzbiographie
Edgar ZEIDLER, 1953 in Colmar geboren, Doktor der Linguistik, Fachbereich Dialektologie, pensionierter Oberstudienrat. Unterrichtete Deutsch am J.J. Henner Gymnasium in Altkirch und Elsässerdeutsch an der Universität des Oberelsass von Mulhouse. 
2008 : Veröffentlichung des grundlegenden Werkes über ORTHAL (Orthographe Alsacienne -Elsässische Orthographie).
Als dreisprachiger Dichter wird auch oft zu Vorträgen oder Lesungen im Dreiländereck eingeladen. Er nimmt auch an TV-Sendungen wie „Gsuntheim“ FR3 Alsace, Radiosendungen ,Radio France Bleu Alsace oder „Schnabelweid“ SRF1.  Am 30. März war er Gast bei der MundArt-Nacht in Endingen, die von SWR4 aufgenommen wurde.
Unter der Federführung des von ihm 2007 gegründeten Vereins AGATE (Académie pour une Graphie Alsacienne Transfrontalière) hat er in Zusammenwirkung mit verschiedenen Gemeinden und Vereinen zweisprachige Dichterwege entworfen, wie der DreylandDichterweg Huningue, Weil am Rhein, Basel, 2016. 
Er ist auch seit 2010 Autor in der Tageszeitung „L’Alsace“ der „Leçons d’alsacien - Elsässische Lektionen, die er jeden Sonntag abwechselnd mit Yves BISCH verfasst. Die Zeitung hat davon drei Bände veröffentlicht: 2012, 2014 und 2016.
Neben seinen zahlreichen Publikationen in Fachzeitschriften hat er auch ein Sachbuch, ein Schulbuch, und sieben Gedichtbände in zwei bzw. drei Sprachen veröffentlicht, sowie ein doppelte Übersetzung (Elsässisch-Französisch) des Gitanjali von R. Tagore aus der englischen Urfassung, die Tagore selbst aus dem Bengalischen übertragen hatte.
Neuerdings schreibt er Glossen, Gedanken zur Zeit, für die Facebookseite seiner Gemeinde, Burnhaupt-le-Bas, die Homepage des Kulturvereins Elsass-Freunde-Basel und den Blog Badische Gutsele.